Wilde Felsenschluchten im Elbsandsteingebirge
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Wilde Felsenschluchten im Elbsandsteingebirge

Das Elbsandsteingebirge, vielen auch unter dem Namen „Sächsische Schweiz“ bekannt, liegt im äußersten Südosten der Bundesrepublik unweit von Dresden und erstreckt sich mit einer Fläche von über 350 km2 von Pirna über die tschechische Grenze hinaus bis hin nach Decin in Böhmen.

Während der Kreidezeit, vor etwa 144 bis 66 Millionen Jahren, lag dort, wo sich jetzt die von Schluchten getrennten Tafelberge und Felstürme des Elbsandstein-gebirges erheben, noch ein Meeresarm. Dort hinein lagerten die Flüsse aus den Höhen des Erzgebirges ihre Sedimente ab, zusammen mit Kalkschalen von Meeres-lebewesen. Im Laufe der Jahrmillionen bildete sich aus den Ablagerungen eine 400 bis 600 m mächtige Sandstein-schicht.

Unterschiedlichste  geomorphologische Formationen auf engstem Raum prägen heute das Gebirge. Das tief eingeschnittene und sich windende Elbtal, die licht-überflutenden Ebenen und die saftigen Wiesen, die stillen Waldtäler und die dämmrigen Schluchten ziehen schon seit mehr als 200 Jahren Maler, Wanderer, Bergsteiger und Extremkletterer an.

Wandern im Elbsandsteingebirge hat Tradition und ist zu jeder Jahreszeit schön. Im Frühling bspw. lockt das Polenztal die Wanderer mit der Blüte seiner üppigen Märzenbecherwiesen. Im Sommer werden die Talgründe und Schluchten zu erfrischenden Oasen. Die beste Zeit jedoch, die Sächsische Schweiz zu besuchen, ist der Herbst. Dann ziehen Wiesen und Wälder sich ihr farbenprächtiges Gewand an und erstrahlen im gold-gelben Licht der tief stehenden Sonne in prächtigen Farben. Im Winter schließlich kehrt hier Ruhe ein und mit dem ersten Schnee verwandelt sich die Region in eine Märchen-landschaft.

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