Painted Hills
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John Day Fossil Beds National Monument – Painted Hills Unit

Sucht man im Register gängiger Reiseführer nach „Painted Hills“ findet man meist keine Einträge und auch die Wortkombination „John Day Fossil Beds“ verbessert die Ausbeute nicht wesentlich. Doch was zunächst verwundert, lässt sich nach einem Blick auf die Karte leicht verstehen. John day fossil bedsViel zu abgelegen im Outback von Oregon liegt die Painted Hills Unit – so die offizielle Bezeichnung der malerischen bunten Berge – als dass sich viele Besucher hierher verliefen.

Einblicke in die Vergangenheit

Im Laufe der Jahrmillionen hat sich das Erscheinungsbild der ehemaligen Vulkanlandschaft mehrmals geändert. Aus Feuer und Asche erinnern heute nur noch die farbigen Ablagerungen. Den Feinschliff zur sanften Hügellandschaft übernahm zuletzt die Erosion, die über Hunderttausende von Jahren die Landschaft modellierte. Die Painted Hills Unit als Teil des John Day Fossil Beds National Monument umfasst heute eine Fläche von rund 15 Quadratkilometern. Rund 18 km nordwestlich von Mitchel gelegen und 120 km östlich von Bend, haben die bunten Berge das ganze Jahr über Saison. Die schönste Zeit für einen Besuch ist jedoch das Frühjahr, wenn Ende April oder Anfang Mai Wildblumen den kargen Wüstenboden mit einem Blütenteppich überziehen. Wie der Name bereits vermuten lässt, sind die John Day Fossil Beds durch die vielen Fossilienfunde bekannt geworden. Über 20.000 Funde ermöglichen Archäologen Einblicke in das Leben von Tieren und Pflanzen vor rund 40 Millionen Jahren.

Am Fuß der roten Berge

Um die weichen, sandigen Strukturen der Painted Hills Unit vor Beschädigungen zu schützen, sind inzwischen große Teile eingezäunt. Den Zugang in das Areal ermöglicht eine schmale Asphaltstraße, die sich gemächlich zu einem höher gelegenen Aussichtspunkt schlängelt. Bereits auf dem Weg dorthin bieten sich dem Besucher grandiose Ausblicke auf die malerische Hügellandschaft. Da die verschiedenen rot-, ocker-, gelb- und bronzefarbenen Strukturen am besten bei weicher Beleuchtung zur Geltung kommen, fährt man am besten erst zum späten Nachmittag hierhin. Dann lässt das warme Licht der tieferstehenden Sonne den Besuch zu einem unvergesslichen Ergebnis werden.


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