Miami und die Florida Keys
Downtown Miami - Atlantis Condominium
ISE32792
Skyline Downtown Miami
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Miami Metromover
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Skyline Downtown Miami
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Brickell Ave Downtown Miami
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Bayside Marketplace
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Miami Beach
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Miami Beach - Memorial Day
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Miami Beach - Memorial Day
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Miami Beach - Ocean Drive
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Miami Beach - Memorial Day
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Miami Beach - Memorial Day
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Skyline Downtown Miami
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Skyline Downtown Miami
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Biltmore Hotel Coral Gables
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Skyline Fort Lauderdale
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Miami Beach - Ocean Drive
Ocean Drive
Miami Beach - Colony Hotel
Ocean Drive
Miami Beach - Ocean Drive
Ocean Drive
Miami Beach - Ocean Drive
Ocean Drive
Bayside Marketplace
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Miami und die Florida Keys

Florida, in den Werbebroschüren der Tourismusmanager oft auch als Sunshine State tituliert, liegt im äußersten Südosten der Vereinigten Staaten. Das warme und sonnenreiche Klima lockt vor allem Touristen aus Europa ganzjährig an. Florida ist bunt und aufregend und voller Überraschungen. Dabei reihen sich die Attraktionen wie Perlen einer Kette aneinander: Ob dem Lebensstil von Ernest Hemingway auf Key West folgend, oder sonnen-badend an palmengesäumten weißen Sandstränden, ob mit dem Kanu in der Wildnis unterwegs zu großen und gefräßigen Alligatoren oder Nacht-schwärmend in den Bars am Ocean Drive von Miami Beach –  eine Reise ist Florida in jedem Falle wert.

Everglades –  Land der Vögel und Alligatoren

Die Everglades reichen vom Lake Okeechobee im Norden Floridas bis an die äußerste Südspitze der Halbinsel. Sie werden auch Grasfluss genannt. Dieser Fluss ist auf den ersten Blick nicht als solcher zu erkennen, da er nur selten als offene Wasserfläche zutage tritt. Vielmehr ist diese bis zu 60 km breite Wasserader oft nur einige Zentimeter tief, so dass fast die gesamte Fläche von Gras bewachsen ist. Nur in den etwas erhöhten Gebieten wachsen gelegentlich Bäume, bspw. Zypressen, Gumbo-Limbo-Bäume, Königs-palmen sowie Mahagonibäume. Die wenigen inselartigen, von Auge kaum feststellbaren Erhebungen (Hammock genannt) sind dicht bewachsen mit tropischen Harthölzern. In der Mischzone von Süß- und Salzwasser entlang der Meeresküste zieht sich ein 10 bis 20 km breiter, undurchdringlicher Mangrovenwaldstreifen hin.

Die Hauptsehenswürdigkeiten des Everglades Nationalpark liegen an den kurzen Nebenstraßen der von Homestead nach Flamingo führenden Straße. In der Royal Palm Area bspw. führt der Anhinga Trail, ein Holzsteg auf Pfählen, durch eine tierreiche Sumpflandschaft. Das ganze Jahr über (am besten jedoch während der kühleren und etwas trockeneren Monate Ende November bis einschließlich April) können hier Alligatoren, Schlangenhalsvögel, Schreitvögel, Schildkröten und viele andere Tiere aus nächster Nähe beobachtet werden. Der benachbarte Gumbo Limbo Trail führt durch einen typischen Hammockwald mit tropischen Harthölzern, Palmen und Luftpflanzen. Seit 1979 gehören die Everglades zum Weltnaturerbe der UNESCO.

Mit dem Airboat durch die Sümpfe

Eine der bekanntesten Attraktionen in den Everglades ist die Fahrt mit einem Airboat. Auf der Route 41, die von Miami nach Naples führt, gibt es außerhalb des Everglades National Park dazu zahlreiche Möglichkeiten. Empfehlenswert sind vor allem die kleineren Boote mit 4-6 Sitzplätzen, die nicht nur eine wesentliche höhere Geschwindigkeit erreichen als die bis zu 20 Personen fassenden Kolosse sondern darüber hinaus auch kleinere Kanäle durchqueren und seichtes und sogar trockenes Grasland problemlos überqueren können. Die meisten Touren dauern ca. 1 Stunde.

Fort Lauderdale – das Venedig Amerikas

Wegen den vielen Kanälen wird Fort Lauderdale auch das Venedig Amerikas genannt. Insgesamt durchziehen über 500 Kilometer Wasserwege die Stadt. Fort Lauderdale ist etwa eine Autostunde nördlich von Miami entfernt und hat rund 200.000 Einwohner. Am bequemsten lässt sich Fort Lauderdale mit einem der zahlreichen Wassertaxis erkunden. Es gibt verschiedene Einstiegspunkte entlang des New Rivers. Die festgelegte Fahrtroute führt von Downtown bis zum Commercial Boulevard. Unterwegs ergeben sich schöne Fotogelegenheiten, weil die Boote mondäne Villen und üppige Gärten aus nächster Nähe passieren.

Miami Beach und Art Déco –  buntes Stadtviertel für Individualisten

Lediglich durch 5 Brücken und Dämme mit dem Festland verbunden erstreckt sich Miami Beach wie ein langer dünner Faden im Miami-Dade County im Südosten des US-Bundesstaates Florida. Miami Beach ist vor allem wegen der zahlreichen, unmittelbar am Standstrand gelegenen Hotels bekannt. Während bis etwa 2008 noch Miami boomte, sind nach dem Bekanntwerden der Bankenkrise, die Spuren der wirtschaftlichen Rezession heute unübersehbar. So wechseln sich leerstehende Wohnsilos und Bauruinen mit den noch verbleibenden „intakten“ Hotels der Mittel- und Oberklasse ab. Zentrum allen Geschehens und wichtigster Treffpunkt auf Miami Beach ist nach wie vor der Ocean Drive, die Strand-promenade zwischen der fünften und fünfzehnten Straße im Süden der Insel. Die meisten der Gebäude hier stammen aus den 30er und 40er Jahren des letzten Jahrhunderts. Viele der imposanten Häuser werden heute als Hotels oder Restaurants genutzt. Die bonbonfarbenen markanten Bauten entlang der Straße sind Treffpunkt all derjenigen, die rund ums Jahr in Miami Modeaufnahmen machen. Man sitzt in einem der zahllosen Cafés oder Restaurants, gibt sich lässig und beobachtet den Trubel. Direkt am Ocean Drive beginnt auch der herrliche, breite und mit zahlreichen Palmen gesäumte Sandstrand, der an der Ostküste der USA seinesgleichen sucht.

Der MetroMover in Downtown Miami

Der Miami-Dade Metromover ist ein kostenloses Transportmittel, der in der Innenstadt von Miami verkehrt und dort zahlreiche Bürogebäude und öffentliche Einrichtungen untereinander verbindet. Er wurde am 17. April 1986 eröffnet und verfügt über rund 20 Stationen. Das Streckennetz ist etwas über 7 Kilometer lang. Wenn man die ganze Strecke abfährt, ist man gut eine Stunde unterwegs. Viele Sehenswürdigkeiten kann man während der Fahrt anschauen und nachher zu Fuß erkunden. Der Wagenpark besteht aus rund 30 fahrerlosen Kabinen vom Typ Bombardier CX-100. Diese werden durch die Schiene in der Mitte geführt und mit Strom versorgt. Dabei rollen sie auf vier Gummireifen über die Betonfahrbahn. Auf den Strecken verkehren insgesamt drei Linien. Die Downtown Loop verkehrt auf der inneren Schleife im Uhrzeigersinn, die Kurse der Brickell Loop und der Omni Loop bedienen je eine der beiden Stichstrecken und befahren die Schleife im Gegenuhrzeigersinn.

Bayside Marketplace – Einkaufsparadies für Touristen

Wie der Name bereits vermuten lässt, ist Bayside Marketplace eine einzige große  Einkaufspassage, die hauptsächlich Touristen zum Einkaufsbummel dient. Insgesamt finden sich hier weit über 100  Geschäfte und Restaurants laden ein zum Verweilen. Damit es nicht langweilig wird, zeigen viele  Straßenkünstler  ihr Können und abends, nach  Einbruch der Dunkelheit, finden kleinere Konzerte oder Veranstaltungen statt. Eine Touristen-information gibt es direkt am  Eingang der Passage. In den oberen Etagen des Einkaufscenters haben eine Vielzahl an verschiedenen Restaurants und Fast  Food Geschäften Ihren Platz gefunden. Die Qualität der meist nur lauwarm erhältlichen Gerichte (Self Service) ist allerdings „Geschmacksache“. Erwähnenswert ist jedoch die Sicht vom Food Court aus über den Hafen, wenn sich in der Dunkelheit die erleuchtet Skyline im Wasser wieder-spiegelt.

Key West – Ausflug auf die Florida Keys

Wie eine Sichel schwingt sich die Inselkette nach Südwesten. Viele hundert dieser Inseln sind nichts weiter als ein Dickicht und Gestrüpp aus Mangroven und angespültem Sand. Key West wurde im Jahre 1912 als letzte und südlichste Insel an das Eisenbahnnetz der Florida East Coast Railway angeschlossen. Durch die Fertigstellung der über zahlreiche Brücken führenden Eisenbahnanbindung an das Festland durch Henry M. Flagler wurde Key West ein wichtiger Hafen für das nur 145 km entfernt liegende Kuba. Ein Hurrikan im Jahr 1935 zerstörte jedoch die Eisenbahnlinie. Sie wurde nicht wieder aufgebaut. Heute verbindet der über 42 Brücken führende Overseas Highway die einzelnen Keys. Da Key West damit auf dem Landweg erreichbar ist, gilt der südlichste Punkt auf Key West seither als der südlichste Punkt des Festlandes der USA. Dort befindet sich auch ein Markstein mit der Aufschrift „90 Meilen nach Kuba“, der zu den meistfotografierten Sehenswürdigkeiten der Insel gehört. Die  Häuser und Villen im viktorianischen Baustil vermitteln einen gewissen Charme  und  man  könnte  meinen, dass die Zeit hier stehen geblieben ist.

Miami Metrozoo

Der Miami Metrozoo kommt ganz ohne Käfige aus und lässt den 240 Tierarten auf dem riesigen Gelände freien Lauf. Große Gehege unter freiem Himmel ermöglichen es, schöne und vom Aussterben bedrohte Tiere aus sicherem Abstand zu betrachten, ohne jedoch zu weit von ihnen entfernt zu sein. Als einer der besten Zoos weltweit wurde er inzwischen zu den 10 Spitzenreitern gewählt. Die Tiere im Miami Metro Zoo haben es besonders gut, da die Umgebung möglichst nahe der Wildnis in freier Natur angepasst wurde. Es gibt viele Affenarten, Elefanten, Giraffen, Zebras, Flusspferde und viele andere Tiere zu bestaunen. Für Jung und Alt sehr unterhaltsam sind auch verschiedene Shows, die mehrmals täglich auf dem Gelände stattfinden.

Fairchild Tropical Botanical Garden

Südlich von Coconut Grove, liegt der 33 Hektar große Fairchild Tropical Botanic Garden. Auch wer nur wenig für Botanik übrig hat, wird erstaunt sein, welche Idylle man in dem bereits 1938 gegründeten Park vorfindet. Meist auf freiwilliger Basis kümmern sich die Mitarbeiter um die Pflege und Erhalt der zahlreichen Pflanzen, von denen in der Natur zahlreiche Arten vom Aussterben bedroht sind. Highlight im Park ist die National Palm Collection, die weltweit größte Sammlung lebender Palmen. Wegen dieser Umstände, kommen nicht selten auch Filmteams hierher, u.a. wurden Szenen der Kultserie Miami Vice in den 80er Jahren hier gedreht.


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