HDR-Technologie
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Azoren - Sao Jorge
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Azoren - Sao Miguel
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Stephanskirche Konstanz
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Wirsingfeld
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Wasserfall
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Seestrasse Konstanz
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Schmuglerbucht Konstanz
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Einstieg in die HDR-Technologie

Viele Ausnahmesituationen unter freiem Himmel weisen sehr große Helligkeitsunterschiede auf.  Die hellen Strukturen eines bewölkten Himmels und Details in der Vegetation bspw. sind bezüglich der Belichtung mit einer Aufnahme kaum unter einen Hut zu bekommen. Wird der Himmel korrekt belichtet, ist in der Regel der Vordergrund schwarz, anders herum wird meist der Himmel viel zu hell dargestellt und weißt dann keinerlei Strukturen mehr auf. Anlässlich der noch fehlenden Technik lassen sich mit heutigen Digitalkameras einfach keine befriedigenden Ergebnisse mit einer Aufnahme erzielen. Einen Ausweg aus diesem Dilemma bietet jedoch die HDR-Technologie.

Auf die Belichtung kommt es an

Bei der HDR-Fotografie werden ganz unterschiedlich belichtete Aufnahmen von ein und demselben Motiv getätigt. Damit sich der Bildausschnitt möglichst nicht ändert, verwendet man dazu am besten ein Stativ. Bewegte Objekte, wie bspw. das Rascheln der Blätter im Wind oder Wellenbewegungen, sind leider auch bei dieser Technik nur bedingt geeignet. Nun, zunächst wird je nach benötigter Tiefenschärfe eine geeignete Blende an der Kamera eingestellt. Dann wird eine relativ lange Verschlusszeit gewählt, sodass ein oder mehrere Aufnahmen überbelichtet werden, eine Aufnahme wir in der Regel normal belichtetet, schlussendlich werden ein oder mehrere Aufnahmen mit kleineren Verschlusszeiten getätigt, sodass die Aufnahmen mehr oder weniger stark unterbelichtet werden. Das beste Speicherformat für derartige Aufnahmen ist das RAW-Format, da hier für die spätere Bearbeitung am Computer Weißabgleich und andere Kamera-voreinstellungen im Nachhinein noch verändert werden können.Nach getaner Arbeit, werden die unterschiedlich belichteten Aufnahmen eines Motivs am Computer mit Hilfe einer geeigneten Software zu einem neuen Bild zusammengesetzt. Das Bild zeigt jetzt einen wesentlich höhen Kontrast als im Vergleich zu den Einzelaufnahmen. Im Internet findet man derzeit eine Vielzahl geeigneter Programme, die speziell auf HDR-Bearbeitung fokussiert sind. Besonders empfehlen möchte ich an dieser Stelle die Software Photomatix, die von der Firma HDRsoft vertrieben wird und laut Foren und eigener Erfahrung beachtliche Ergebnisse erzielt.

Mit Tonemapping zum perfekten Bild

Nun kommt die Besonderheit der HDR-Technologie ins Spiel, dass sogenannte Tone-Mapping. Durch diverse Schieberegler können bspw. in der Software Photomatix Farben und Kontraste derart verändert werden, dass die Fotos nun deutlich räumlicher erscheinen. Der Farbtiefe, die derartige Spielräume ermöglicht beträgt dabei 32 Bit. Sind alle Einstellungen erfolgt, wird das Bild auf 8 oder 16 Bit Farbtiefe konvertiert, damit eine Darstellung auf heutigen Monitoren möglich ist.

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