Dahlien - plastisch, surreal und knallig bunt
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Dahlien – plastisch, surreal und knallig bunt

Die Dahlien mit ihren großen und dekorativen Blütenständen sind hierzulande in zahllosen hybriden Zuchtformen in vielen Farben und Farbkombinationen beliebt. Alle Kulturpflanzen gehen zurück auf eine Kreuzung von nur zwei Arten, nämlich Dahlia coccinea und Dahlia pinnata.

Die Zahl der Sorten ist immer noch steigend und hat die Tausendermarke längst übersprungen. In Europa blühen Dahlien vom Hochsommer bis in den Herbst. Da die Pflanzen nicht winterhart sind, müssen die Knollen im Haus überwintert werden.

Dahlien und eine ausgewogene Bewölkung – beste Zutaten für ein HDR-Shooting

Bunt blühende Dahlien und ein sonniger Vormittag mit Wolkenstrukturen am Himmel bilden im Herbst eine herrliche Kulisse. Neben den knallig-bunten Blüten sind insbesondere Wolken oder Wolkenstrukturen von besonderer Wichtigkeit. Natürlich spielen Sehgewohnheiten hier eine große Rolle. Eine lockere Cumulusbewölkung vor blauem Himmel kann bspw. zum Wohlbefinden beitragen, während ein dunkler Colonimbus (Gewitteramboss) Ängste oder eine Bedrohung hervorrufen kann.

Die Frage, wie viele Aufnahmen man idealerweise für ein optimal belichtetes HDR-Foto (HDRI = High Dynamic Range Image) machen sollte, hängt zum größten Teil von der Natur des Motivs ab. Hohe Helligkeitsunterschiede, bspw. ein  Motiv mit einer hellen Leuchte im Vordergrund oder allgemein Motive mit starken Kontrasten benötigen mehrere Aufnahmen und größere Belichtungsabstände zwischen den einzelnen Aufnahmen als ein Shooting im Morgengrauen oder nach Sonnenuntergang.

Mit 5 Fotos zum perfekten Bild

Bei diesem Shooting wurden sämtliche Aufnahmen mittels einer digitalen Spiegelreflex-Kamera (full frame) unter Verwendung eines Stativs getätigt. Als Objektiv diente ein lichtstarkes Zoomobjektiv im Brennweitenbereich von 24-70 mm. Die Einstellungen an der Kamera waren wie folgt: Zeitautomatik, Serienbildfunktion, Bracketing (5 Fotos in Folge), Belichtungsabstand jeweils 1 EV (Normal-belichtung,  jeweils 2 Fotos unterbelichtet mit -1 und -2, jeweils 2 Fotos überbelichtet mit +1 und +2). Die Blende wurde ja nach Motiv zwischen 11-18 gewählt. Die ISO-Einstellung betrug 250.

Tone-Mapping – Mischpult für Kreative

Für das Stacking der Fotos wurde die Software PhotomatixPro, Version 3.2 verwendet. Beim Tone-Mapping wurde das Modul „Details Enhancer“ für die Visualisierung, d.h. Auswahl der hellen bzw. dunklen Tonwerte gewählt. Die zahlreichen Schieberegler ermöglichen eine Vielzahl von teilweise sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Das Resultat mit dem (subjektiv) besten Ergebnis wurde im 16-bit tif-Format gespeichert. Die weitere Bildbearbeitung, insbesondere die Optimierung der Schärfe, erfolgte in Photoshop CS5.

Auf die Schärfe kommt es an

Bei der Verarbeitung der Bildserien mit Hilfe der HDR-Software entsteht – technisch bedingt – meist eine gewisse Unschärfe. Dem gegenüber steht ein vermindertes Rauschen. Diesem Phänomen Rechnung-tragend ist es wichtig, der Schärfung des Bildes eine besondere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.


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